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Monat

Oktober 2015

Auslandssemester Barcelona: Anfang

Ich habe für Sam von https://beachyhappiness.wordpress.com/  einen Gastbeitrag über mein Auslandssemester verfasst. Vielen Dank für diese Möglichkeit.

Hier auf meinem Blog würde ich gerne eine etwas detaillierte Beschreibung von meinen Erlebnissen mit euch teilen. Hier kommt der Anfang meines Auslandssemester. Ich bin zwar schon vor sechs Wochen nach Barcelona gezogen, möchte das aber trotzdem jetzt mit euch teilen.

Letzten Oktober habe ich angefangen in Weimar Medienwissenschaft zu studieren. Kurz nachdem das Studium begonnen hatte, musste ich mich schon entscheiden, ob ich ein Auslandssemester im darauffolgenden Jahr (also jetzt) machen möchte.

Ich dachte mir gar nicht viel dabei und schaute mir die verschiedenen Möglichkeiten an: Paris, Utrecht, irgendeine mir unbekannte Stadt in England, Budapest, Barcelona und ein paar andere Städte.

Ich beschloss, mich für Barcelona und für Budapest zu bewerben. In Barcelona war ich schon ein paar Mal und die Stadt hatte mir bisher sehr gut gefallen. Budapest klang für mich spannend, weil ich ungefähr gar nichts darüber wusste.

Anfang diesen Jahres erhielt ich dann die Rückmeldung, dass ich für Barcelona genommen wurde. Ich freute mich total, aber machte mir kaum Gedanken darüber, wie mein Auslandssemester werden würde. Das schien mir alles noch so weit weg.

Dann ging es allerdings nach einer Weile schon mit den Vorbereitungen los. Ich musste alle möglichen Dokumente einreichen und sonst wen kontaktieren. Langsam begann ich zu zweifeln, ob ich das alles überhaupt auf die Reihe bekam.

Erstaunlicherweise gelang mir das und ich hatte endlich die Zusage von meiner Uni in Deutschland und die von der Uni in Barcelona.

Dann ging es an die Wohnungssuche.Ich glaub ich habe bestimmt 50 Wohnungsanfragen auf zwei verschiedenen Sprachen versendet.
Nach dem zweiten Skype Gespräch schien es aber schon so, als ob ich eine nette WG gefunden hatte. Wir mailten den Mietvertrag hin und her und auf einmal hatte ich eine Wohnung in Barcelona! Ich konnte es kaum glauben.

Ich fand auch relativ schnell einen Zwischenmieter für meine Wohnung in Weimar. Jetzt wohnt ein Chinese für ein halbes Jahr in meiner Wohnung. Irgendwie ein komisches Gefühl in der eigenen Wohnung jemand Fremdes zu haben. Aber ich wollte einfach meine schöne Maisonettwohnung nicht aufgeben.

Das meiste Organisatorische hatte ich also erledigt. Nun ging es daran meinen Koffer zu packen. Ich war vollkommen überfordert und hatte keine Ahnung, was ich einpacken sollte. Ich war schließlich ein halbes Jahr lang weg. Es endete dann damit, dass ich einen Koffer hatte, der gefühlt so viel wog wie ich und einen Rucksack, der fast platzte.

Mit meinem Gepäck ging es dann erst einmal in meine Heimatstadt Heidelberg. Bevor ich allerdings nach Barcelona flog, packte ich nochmal um und sortierte aus, da ich mein Koffer nur 23 Kilo wiegen durfte. Am Flughafen hatte ich dann natürlich trotzdem noch ein Kilo Übergewicht. Ich konnte die extra Gebühren jedoch zum Glück umgehen, indem ich ein paar Sachen zurück ließ und meiner Mutter gab. Nach der Gepäckaufgabe telefonierte ich noch schnell mit meinen Großeltern und meinem Vater, um mich zu verabschieden. Dann musste ich auch schon durch die Sicherheitskontrolle.

Komischerweise war ich gar nicht so aufgeregt. Vermutlich war meine Mutter in dem Moment doppelt so nervös wie ich. Wir verabschiedeten uns und ich ging durch die Kontrolle. Dann war ich alleine. Die letzten zwanzig Minuten bis zum Abflug verbrachte ich irgendwie mit Musik hören und damit langsam ein wenig nervös zu werden.
Schließlich ging es los und ich stieg in den Flieger.

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Der Flug verlief relativ ereignislos und ich landete in Barcelona. Dort fand ich meinen großen Koffer ziemlich schnell und machte mich auf die Suche nach dem Bus in die Innenstadt.

Ich fragte einen Typ um Hilfe und er war so nett, mich bis zum Bus zu bringen. Der Bus kam dann zum Glück auch gleich. Merkwürdigerweise stieg der Typ mit ein… Hatte er nichts Besseres zu tun?

Ich fühlte mich ein wenig unwohl, wollte aber nicht unhöflich sein und schließlich hatte er mir ja geholfen. Als wir dann in der Innenstadt angekommen waren wollte er mich immer noch nicht in Ruhe lassen. Er meinte mich zu meiner Wohnung bringen zu müssen, obwohl er scheinbar genauso wenig Ahnung wie ich hatte, wo die war.

Irgendwann wurde ich ihn dann zum Glück los und machte mich mit Hilfe eines ausgedruckten Google Maps Plans auf die Suche. Das klappte ganz gut und schließlich stand ich vor meiner zukünftigen Haustür. Ich rief meinen Mitbewohner an und er ließ mich rein.

Aufzug

Mit der Hilfe eines uralten Aufzugs brachten wir mein Gepäck in den ersten Stock. Der Mitbewohner, der auf den ersten Eindruck echt ganz nett wirkte, zeigte mir die Wohnung. Ich war aber viel zu erschöpft und überfordert von den ganzen neuen Eindrücken, um das alles so genau wahrzunehmen. Ich kam mir vor wie in einer Wolke. Alles war so surreal. Ich war in Barcelona!
Ich packte einige meiner Sachen aus, ging duschen und dann sofort ins Bett. Der Tag war viel zu aufregend und anstrengend.

Ich hoffe euch hat mein Beitrag gefallen und ihr möchtet wissen wie es weiter geht. Wenn dem so ist, dann bleibt dran, ich werde in den nächsten Tagen meine weiteren Erlebnisse teilen.

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Leben

das ist das Leben
im Hier und Jetzt.
So ungreifbar wie Schornsteinrauch in einer kalten
Nacht.
Aber trotzdem ist es
allgegenwärtig.
Halte einen Moment inne
und spüre es.
Greif nicht danach, sondern lass dich
ergreifen.
Lass dich darin versinken, ohne darin zu versinken.
Lebe es, indem dein Leben
dich lebt.
Vielleicht kann man es nicht ergreifen und auch nicht
begreifen.
Aber man kann es leben.

rot und grün

P1000179

gleich blinkt das grüne
Männchen wieder.
blink blink
drei Sekunden Stille bevor
die nächsten Autos vorbei
rasen,
Motorräder brettern, elektrische Roller surren
wieder werde ich von grün
Beleuchtet

Pause

blink blink
rot

Buchstaben

Buchstaben

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Ihre Form
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vereinen
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