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Monat

Dezember 2015

Weihnachten

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Frohe Weihnachten !

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Vor zwei Tagen, also genau an Heiligabend, ist seit Langem wieder ein Peanuts Film in die Kinos gekommen. Das haben vielleicht ein paar von uns mitbekommen. Dass Charlie Brown, Snoopy und seine Freunden aber in den USA schon fast Weihnachtstradition sind wissen die wenigsten.
Ich habe das auch erst vor ein paar Tagen erfahren.

An Weihnachten unternehmen meine Mutter und ich gerne Spaziergänge durch die weihnachtlich beleuchteten Straßen und schauen uns die Dekorationen an. Bei unserem Spaziergang vorgestern stießen wir auf ein für deutsche Verhältnisse sehr stark geschmücktes Haus.
Snoopy, Woodstock, Charlie Brown und die anderen Peanuts tummelten sich bunt leuchtend in dem Garten.

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Wir blieben bestimmt zehn Minuten vor dem Grundstück stehen und bewunderten den aufwändigen Weihnachtsschmuck.

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Die Besitzer hatten sich damit sehr viel Mühe gegeben und sogar einen Flyer für Bewunderer wie uns zur Verfügung gestellt. Dieser Text erklärte was Weihnachten und Snoopy miteinander zu tun haben. Danach habe ich diesbezüglich noch ein wenig gegoogelt und bin zu folgendem Ergebnis gekommen: In dem Weihnachtspeanuts Film von 1965 ist Charlie Brown ein wenig deprimiert und fragt sich was Weihnachten überhaupt soll. „I guess i really don’t know what Christmas is all about.“ Daraufhin erzählt Linus ihm die Weihnachtsgeschichte und erklärt ihm somit, was der Sinn ist. Bei den Worten „Fear not“ lässt Linus seine geliebte Kuschel- und Sicherheitsdecke fallen und verdeutlicht dadurch, dass der Sinn Weihnachtens darin besteht, sich nicht zu fürchten

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Ich bin mir nicht sicher, ob es vor dem Film von 1965 schon andere Weihnachtspeanutsgeschichten gab. Aber spätesten seit Linus Rede sind Charlie Brown und seine Freunde an Weihnachten Tradition.
Passend zum fünfzigjährigen Jubiläum ist dieses Jahr wieder ein Peanutsfilm in den Kinos angelaufen.

Fürchtet euch nicht!

und geht ins Kino

 

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Schnell, lecker und gesund – Tagliatelle mit Gemüse

Ich liebe Nudeln, einfach weil sie total lecker sind und schnell gehen. Neulich habe ich mir wieder welche gemacht. Dieses Mal mit Gemüsesoße.

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Zutaten:
150 Gramm Nudeln
1/3 Paprika
Brokkoli nach Belieben
1 Hand voll frischer Spinat
1 Tomate
Ein bisschen Milch und Mehl
Gewürze (Salz, Pfeffer, Kräutermischung)

Zuerst habe ich das Nudelwasser zum Kochen gebracht und die Nudeln dazu gegeben. Ich habe ungefähr 150 Gramm Nudeln genommen. Das ergibt dann zusammen mit dem Gemüse entweder eine Portion für einen hungrigen Mensch oder zwei Portionen für zwei Menschen mit ein bisschen Hunger.
Während die Nudeln kochen habe ich das ganze Gemüse ein wenig kleingeschnippelt. Dann habe ich zuerst den Brokkoli und die Paprika in einem Topf mit heißem Öl etwas  angebraten.
Nach ca. fünf Minuten habe ich den Spinat und die Tomaten hinzugefügt und gewartet bis sie ihr Wasser abgegeben haben. Dann habe ich einen Schuss Milch und etwas Mehl dazugegeben, sodass der Gemüsemix ein bisschen „soßiger“ wurde. Das kann man aber auch weg lassen.
Dann habe ich das Ganze gewürzt. Ich verwende eigentlich immer Salz und Pfeffer und häufig auch so eine Provence Kräutermischung. Das kann man aber natürlich auch variieren.
In der Zwischenzeit müssten dann auch schon die Nudeln durch sein. Ich achte da weniger auf die Zeit, sondern probiere einfach nach einer Weile, wie die Konsistenz der Nudeln ist.

Das war’s dann auch eigentlich schon. Nur noch das Ganze auf einen Teller tun und fertig ist das einfache und gesunde Mittag- oder Abendessen.

Tipp: Ich habe zwar Tagliatelle genommen, aber ich glaube andere Nudeln, wie zum Beispiel Muschelnudel wären besser gewesen. Denn diese vermischen sich besser mit der Soße. Hat aber natürlich auch so super geschmeckt und ich hatte einfach gerade keine anderen Nudeln da.

Smoothie am Sonntagmorgen

Ich schreibe nicht nur gerne, sondern mache auch gerne Smoothies und probiere neue Obst Kombinationen aus. Morgens trinke ich besonders gerne Smoothies. Heute habe ich mal wieder einen gemacht. Vielleicht interessiert euch ja, was ich da alles da reingetan habe.

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Zutaten:
2 Orangen
½ Limette
1 Zitrone
1 Avocado
1 Banane
1 Schale Granatapfelkerne

Die Zitrusfrüchte habe ich alle vorher ausgepresst und dann in den Smoothie. Die Avocado und die Banane habe ich ein wenig klein geschnitten und dann die Granatapfelkerne hinzugefügt. Diese kann man hier in Spanien schon fertig ausgepult kaufen, was echt praktisch ist.
Ich weiß nicht, ob es das in Deutschland auch gibt. Wenn nicht dann muss man ein wenig Geduld haben.
Da wir hier in der WG leider nur einen Pürierstab und keinen Mixer haben, habe ich damit alles kleingemacht, bis der Smoothie eine schöne Konsistenz hatte. Wenn ihr zu Hause einen Mixer hab, umso besser.

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Der Smoothie ist dank der vielen Zitrusfrüchte sehr fruchtig und erfrischend. Dabei finde ich besonders die Limette lecker, da sie irgendwie noch ein bisschen besser als  Zitronen schmeckt.
Durch den Granatapfel bekommt der Smoothie etwas Besonderes und die Avocado und die Banane sorgen dann dafür, dass man auch ein wenig satt wird.

Tattoos – Auf der Suche nach Ewigkeit?

Ich bin seit einiger Zeit tätowiert und habe mir vor kurzer Zeit wieder ein Tattoo stechen lassen. Dementsprechend mache ich mir ab und zu so meine Gedanken über diese Art der Kunst.

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Ich habe ein paar Tattoos, nicht viele, aber es sind immerhin bis jetzt sechs Stück.
Seit ich hier in Barcelona wohne, habe ich mir zwei stechen lassen. Denn hier gibt es einige sehr gute Tätowierer. Bin ich zumindest der Meinung. Mein letztes Tattoo habe ich mir vor anderthalb Wochen stechen lassen und ich bin wirklich zufrieden.

Tun Tattoos weh?
Ja.

Und jeder der etwas anderes behauptet, der lügt oder hat ein Problem mit seinem Schmerzempfinden, denke ich.
Klar es gibt Stellen und Tattoos, die sind echt harmlos und ertragbar. Aber während des Tätowierens werden Nadeln mit Tinte in deine Haut gestochen, also bitte. Das tut weh!
Aber ich finde die Schmerzen sind das wunderschöne Ergebnis echt wert. Dieser Meinung bin ich zwar nicht unbedingt, wenn der Tätowierer nach zwei Stunden immer noch nicht fertig ist und ich eine ordentliche Summe Geld losgeworden bin. Aber ein oder zwei Monate später holt mich die Sucht dann wieder ein und ich muss unbedingt das nächste Tattoo haben.
Ich bin glaube ich manchmal ein wenig leichtsinnig, oder oft zu spontan was Tattoos angeht. Die letzten zwei Mal habe ich das genaue Motiv erst drei Minuten vor dem Tätowieren zu Gesicht bekommen. Ich bereue jedoch bisher noch nichts. Gut, ich bin auch erst 19 und habe seit zwei Jahren Tattoos, da war noch nicht so viel Zeit zum Meinung ändern oder Bereuen.

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Ich weiß nicht genau, warum ich Tattoos so gerne mag und dieser Sucht nicht widerstehen kann. Natürlich finde ich Tattoos wunderschön. Zumindest viele. Aber ich glaube, dass ich nicht nur wegen den Motiven, oder ihrer Bedeutung diese Schmerzen ertrage.
Da ist noch mehr. Ich glaube, dass ich ein wenig auf der Suche nach Beständigkeit bin. Vielleicht nicht nur Beständigkeit, sondern auch Ewigkeit. Und das finde ich ein bisschen in dieser Kunst.
Unsere Welt ist so unglaublich unbeständig und ändert sich so schnell. Da sehne ich mich manchmal nach etwas, auf das ich mich verlassen kann. Das immer bei mir bleibt. Etwas, das ich nicht mehr vergesse und das mich immer begleitete.
Ich habe Tattoos, die keine große Bedeutung haben, die ich einfach nur schön finde.
Aber mit jedem Werk verbinde ich ein bestimmtes Gefühl. Und diese Gefühle sind mir wichtig und die möchte ich immer bei mir tragen und auch teilweise stolz zeigen.

 

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