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Monat

Januar 2016

Katermusik

Ich bin neulich mit einem ziemlichen Kater aufgewacht.
Solange ich noch im Bett liegen blieb, war alles in Ordnung. Als ich dann allerdings mein Bett verlassen musste, überkam mich ein ziemlich starkes Schwindel- und Schwächegefühl. Leider musste ich zur Uni, also war im Bett bleiben keine Option.
Eigentlich hatte ich am vorigen Abend gar nicht so viel getrunken. Allerdings musste ich nach höchstens vier Stunden Schlaf schon wieder raus, da waren schon zwei Gin Tonic schwer zu verkraften.

Ich höre sehr gerne und fast immer Musik, deshalb versuchte ich mich, damit irgendwie zu motivieren. Allerdings waren alle Lieder entweder zu laut und unruhig und verstärkten meine Kopfschmerzen. Oder sie machten mich noch viel müder, als ich eh schon war.
Dazu kam erschwerend hinzu, dass ich kein Wasser mehr zu Hause hatte.
Zum Glück hatte ich den genialen Einfall mir frisch gepressten Orangensaft zu machen. Nach dem Saft und einem Kaffee ging es mir schon ein wenig besser.

Als ich mich auf den Weg zur Metro machte, kam wieder das Musik Problem auf. Auf dem Weg zur Uni hörte ich immer Musik.
Ich scrollte bestimmt dreimal durch meine Interpreten auf spotify.
Kurz vor dem Aufgeben stieß ich dann auf The Neighbourhood. Das ist eigentlich meine Lieblingsband, aber in letzter Zeit hatte ich die fünf Amerikaner irgendwie ein wenig vernachlässigt.

🌴® @schonmagazine
In diesem Moment wurde mir aber wieder klar, warum ich diese Band so mochte. Ihre Musik passt einfach immer. Egal in welcher Stimmung man ist. Auch, wenn man mal auf gar nichts Lust hatte. Ich fühlte mich wohl, umhüllt von der Musik. Ähnlich dem Gefühl im warmen weichen Bett eingekuschelt zu sein. Gemütlich.
Meiner Meinung wurde man den Liedern auch nie überdrüssig. Egal wie oft man sie schon gehört hatte. Das erste Album hat die Band vor ungefähr drei Jahren veröffentlicht und mir gefallen die Lieder immer noch.
In diesem Katermoment machte mich aber besonders das zweite Album sehr glücklich.

Es ist schwer den Stil der Band zu beschreiben. Wikipedia sagt das ist Alternative Rock. Diese Beschreibung ist mir ein wenig zu allgemein. Meiner Meinung nach klingt die Musik  ein bisschen so, als ob man sie durch Wasser hindurch hört. Ein „Wasserfilter“. Außerdem assoziiere ich mit the neighbourhood sofort die Farben Blau und Grau. Nicht im düsteren Sinne, sondern im positiven und gemütlichen Sinn.
Für diesen Moment war die Musik auf jeden Fall perfekt.
Aber auch jetzt während ich diesen Text schreibe, höre ich wieder the neighbourhood und es passt gut. Die Musik ist perfekt als Hintergrund Musik. Dennoch ist sie interessant genug, wenn man sie auch mal ganz bewusst hören möchte.

Die Band ist in Deutschland nicht allzu bekannt. Hier hat man höchstens mal von sweater weather gehört. Ich finde schon der Titel diesen Liedes strahlt Gemütlichkeit aus.
Falls euch die Band interessiert, dann hört euch auf jeden Fall mal sweather weather und vielleicht auch daddy issues an. Das sind meine persönlichen Favoriten.

Wenn ihr also mal einen Kater habt und euch leider nicht den ganzen Tag im Bett verkriechen könnt, dann motiviert euch mit Kaffee, frisch gepresstem Orangensaft und The Neighbourhood.

 

(Bild Quellen: thenbhd.com)

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caffè mocha

Ich trinke schon seit einigen Jahren sehr gerne Kaffee. In letzter Zeit hat sich dieses „gerne trinken“ in regelrechte Begeisterung verwandelt. Nun trinke ich Kaffee nicht nur einfach so zum Wachwerden. Stattdessen genieße das Kaffetrinken richtig.

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Zu Weihnachten habe ich eine Handkaffeemühle (ich liebe „analogen Kaffee“) und ein Buch über Kaffee bekommen. In diesem Buch sind allgemeine Fakten, sowie sehr interessante und teilweise exotische Rezepte gesammelt.

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Natürlich habe ich schon viele Rezepte ausprobiert. Einer meiner Favoriten ist der sogenannte caffè mocha. Ich muss zugeben, der ist mir auch künstlerisch ganz gut gelungen. Die Anweisungen des Buchs habe ich nicht ganz genau befolgt, aber der Kaffee ist trotzdem sehr lecker geworden.
Der caffè mocha ist etwas für alle, die natürlich gerne Kaffee, aber auch Schokolade mögen.
Denn für das Getränk braucht man Espresso, aufgeschäumte Milch und Schokoladensoße.

Rezept für eine Person:
Zuerst muss die Schokoladensoße hergestellt werden: Das kann man nach Belieben machen. Ich habe zu gleichen Teilen dunkle und Vollmilchschokolade genommen und diese in einem Topf zusammen mit etwas Sahne geschmolzen.
In dem Buch wird die Soße mit Kakaopulver, Zucker und Wasser hergestellt. Aber meine Variante ist auch lecker.
Die fertige, noch heiße Soße wird dann in ein Glas gegeben. Die Menge hängt natürlich ganz von eurem Geschmack ab, ich habe das Glas ungefähr einen Fingerbreit gefüllt.
Darauf kommt dann die aufgeschäumte Milch (Milch lässt sich am besten warm aufschäumen). Die Milch bis kurz unter den Rand des Glases füllen. Der Milchschaum muss wirklich fest sein, ansonsten vermischt sich die Milch mit der Schokolade. Am besten die aufgeschäumte Milch nicht direkt aus dem Kännchen gießen sondern mit einem Löffel abschöpfen und in das Glas geben (manchmal bleibt unten im Gefäß flüssige Milch zurück).
Zum Schluss wird dann der Espresso aufgegossen und langsam auf beziehungsweise in den Milchschaum gegeben.

Das Ergebnis sah bei mir dann so aus:

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Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren und guten Appetit!

auf der Straße gefunden

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 La calle es el museo del mundo.

(Die Straße ist das Museum der Welt)

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aufgenommen in Barcelona, Gràcia

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