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Monat

April 2016

Auslandssemester 3.0 / Ende

Wenn ihr meinen Blog ein bisschen verfolgt habt, dann habt ihr wahrscheinlich auch mitbekommen, dass ich ein Auslandssemester in Barcelona gemacht habe. Dieses Auslandssemester ist nun seit gut einem Monat zu Ende und ich bin wieder in Deutschland. Hier kommt also der letzte Beitrag zu meinem Erasmus Aufenthalt in Spanien.

Die letzte Woche in Barcelona verbrachte ich wie vorhergesagt mit den Dingen, die ich bisher noch nicht geschafft hatte zu machen. Da keine Uni mehr war, hatte ich genug Zeit dafür.

Ich nahm an einer Streetarttour teil, die sehr empfehlenswert ist. Besonders wenn man Graffitis mag, so wie ich. Link zur Tour http://barcelonastreetstyletour.com/. Anders als auf der Webseite beschrieben war die Tour zum Glück auf Englisch.

 

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cut out von bronik
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Graffiti von verschiedenen Künstlern

 

Da ich mich nun schon eh wie der typische Tourist verhielt, beschloss ich auch noch ins Museum zu gehen. Und zwar in das MACBA (unter Skatern eher für die Rampen und Treppen davor bekannt), das einige Interessante Ausstellungen zu bieten hat. Ich sah mir eine Ausstellung an, in der hauptsächlich Fotografien von Barcelona, die in den 60iger Jahren entstanden sind, gezeigt wurde. Da ich nun schon eine Weile in Barcelona gelebt hatte und einige Plätze wiedererkannte, war das natürlich besonders interessant.

eines der Bilder von Xavier Miserachs, das mich am meisten beeindruckt hat

Das war’s dann aber auch schon wieder mit dem Touri-Programm. Ich genoss meine freie Zeit, versuchte so viel wie möglich mit meinen Freunden  zu machen und suchte noch einmal mein Lieblingscafé zum letzten Mal auf.
Ich versuchte so viele Sonnenstrahlen wie möglich zu sammeln (in Deutschland weiß man ja nie…) und musste dann zusehen, dass ich meine ganzen Klamotten und anderen Sachen untergebracht bekam.

Ich hatte einen riesen Koffer und einen Rucksack. Meine Mutter hatte zum Glück schon einen Koffer mitgenommen als sie zu Besuch war. Mein Koffer, in den ich locker selber gepasst hätte, war aber trotzdem noch sehr groß und schwer.

Mein Flug ging um Samstag um sieben Uhr morgens, also musste ich irgendwann früh morgens mit dem Nachtbus zum Flughafen fahren. Da mir das mit dem Gepäck viel zu stressig war, brachte ich meinen Koffer schon einen Tag vorher zum Flughafen. Zum Glück, denn ich hatte einige Transportschwierigkeiten. Besonders bei den Metro Haltestellen ohne Aufzug. Aber netterweise halfen mir deutsche und französische Touristen. Obwohl der Franzose selber ein wenig überfordert war und wir den Koffer dann zusammen trugen.

Den Karfreitag verbrachte ich noch in Barcelona und sah mir die sehr katholische Karfreitagsprozession an. Da ich wenig, bis gar nicht religiös bin, erschienen mir die barfüßigen, vermummten Gestalten ein wenig befremdlich.

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Leider habe ich kein besseres Foto, aber vielleicht kann man sich ja auch so  vorstellen, wie die Prozession war.

Abends, beschloss ich dann erst gar nicht schlafen zu gehen, aus Angst meinen Flieger zu verpassen. Also blieb ich irgendwie bis halb vier wach und machte mich dann auf den Weg zum Flughafen. Der Busfahrer war super gut drauf, trotz der frühen Stunde, und begrüßte jeden Fahrgast freundlich mit „Hola, Buenos días“. Das konnte meine Nervosität allerdings auch nicht mindern, denn ich hatte ziemliche Panik etwas vergessen zu haben.

Sehr pünktlich kam ich am Flughafen an und durfte erst mal 60€ extra bezahlen, da ich fünf Kilo Übergepäck hatte. Aber irgendwas da lassen war nun mal keine Option. Bei einem Billigflieger wie vueling war das eigentlich auch keine große Überraschung.
Immerhin hatte ich im Flugzeug dann eine Sitzreihe für mich und konnte ausgestreckt ein wenig schlafen. Da ich beim Fliegen allerdings immer ein wenig nervös bin und mich das Gefühl etwas vergessen zu haben immer noch nicht ganz verlassen hatte, konnte ich mich nicht vollkommen entspannen.

P1020047.JPG

Wohlbehalten kam ich dann in Frankfurt an und überließ den Rest der Reise meinem Freund, der mich zum Glück abholte.

Inzwischen bin ich schon seit vier Wochen wieder in Deutschland und  habe mich einigermaßen wieder eingelebt. In meiner Wohnung, die ich für das halbe Jahr untervermietet hatte, war alles weitestgehend in Ordnung. Ich musste nur sieben (teilweise sehr schwere) Kisten aus dem Keller hochtragen und ausräumen.
In Weimar, wo ich studiere, hat sich kaum etwas verändert und die Uni ist inzwischen auch wieder in vollem Gange.
Wenn ich rückblickend auf meine Zeit in Barcelona blicke, dann war es auf jede Fall eine spannende, schöne, aber auch manchmal schwierige Zeit. Ich bin sehr froh, das Auslandssemester gemacht zu haben. Denn ich habe gelernt, eigenständig und unabhängiger zu sein und viele neue Leute und Kulturen kennen gelernt.
Es war anders als gedacht, sehr aufregend, aber doch nicht so aufregend wie ich zuerst gedacht hatte. Auf jeden Fall bin ich glücklich, diese Erfahrung gemacht zu haben.

Wenn ihr also die Möglichkeit habt eine Weile im Ausland zu verbringen, würde ich das auf jeden Fall empfehlen.

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Schlaf

Weiches Weiß
Flauschige Federn
Lautes Gähnen
Wohliges Seufzen

Ein  Körper der sich in  einem Berg  aus  Kissen vergräbt
Die Realität wird von Träumen abgelöst
Geschichten die keinen Sinn ergeben
Wirre Versionen von dem was am Tag geschah

Sechs Stunden, acht Stunden, zehn Stunden

Ruhe für  den  Körper
Erholung  für  die Seele   Erleichterung für das Gehirn

Ob REM oder  Non-REM Paralysiert  oder  sinnfreie Dinge sprechend
In Tokio oder  in der  Antarktis

Wir tun es immer wieder
Und verbringen damit die meiste Zeit unseres Lebens:

Schlaf

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